
Lange nichts gehört? Stimmt. Gab es denn nichts zu erzählen? Doch, aber zumeist Uninteressantes oder nicht Jugendfreies. Typisch Eiscafé eben…
Aber jetzt ist 2026, es liegt Schnee, es fällt Schnee und wir dachten, weil Schnee liegt und fällt haben die Leute bestimmt eine Riesenlust diesen neuen Blogbeitrag zu lesen, der vollgestopft mit Infos, Weisheiten und unglaublicher Rhetorik ist. So, wie ihr es von uns kennt – völlig unüberheblich.
Zunächst eine Info:
Wir erfreuen uns immer noch an unseren alljährlich wiederkehrenden Gästen und Mitarbeitern. Tolle Leute, tolle Momente, toller Kaffee auch!
Jetzt eine Weisheit:
“Eis ist der Beweis, dass schöne Dinge nichts für die Ewigkeit sind.”
Weiter mit einer anknüpfenden Info:
Eine schöne Sache, die nicht von Ewigkeit ist, um einen gewissen Zusammenhang zu erzeugen, ist auch die tägliche Arbeit bei uns im Café. Es gibt tatsächlich Gedanken und Ideen, die sich mit Veränderungen beschäftigen, sogar personell. Wollen wir weiter machen wie bisher? Wollen wir zukünftig grobe Bratwurst verkaufen? Wen schmeißen wir über Bord und wer wirft sich freiwillig den Haien zum Fraß vor?…
Jemand geht, ein anderer kommt. Jemand der gegangen ist, kommt wieder und jemand der nicht gehen will, darf bleiben – so oder so ähnlich lässt es sich oft beschreiben. Manchmal ist auch jemand da, der eigentlich woanders sein sollte, aber schon vorher an anderen Orten nicht sein wollte, um dann zu merken, dass egal wo er ist, er auch eine sie sein könnte UND umgekehrt! [Rhetorik erkannt?] Im Kern sei gesagt: wir scheuen die Veränderung nicht und tun alles dafür, dass ihr euch weiterhin wohl bei uns fühlt egal wer aus unserem Team uns verlässt oder es bereichert – und vielleicht sogar noch ein Eis dabei esst, ob jetzt mit oder ohne Edi, Glenn, Claudia, Jan, Steve, Hermann, Melanie, Melanie, Melvin oder Francesco d’Italia. Außerdem gibt es hier maximal Katzenhaie und die fressen, soweit bekannt, keine Menschen. Alles also halb so wild.
Das war ein langer Absatz, daher folgt jetzt wieder eine erfrischende Weisheit:
„Ich esse mein Eis immer langsam, nicht wegen des Genusses, sondern aus Respekt.”
Ansonsten freuen wir uns über den Zuspruch, die motivierenden Worte und die leer gegessenen Eisbecher. Wir danken für das Vertrauen in unsere tägliche Arbeit und für die Wertschätzung unserer Struktur. Was sich sonst noch verändert, erfahrt ihr bei uns im Café, oder bei Insta. Öffnungszeiten und Angebot richten sich im Grunde nach der Jahreszeit, sind aber immer durchdacht und lecker (wobei sich das lecker auf die Öffnungszeiten bezieht) 🙂
Wer will, kann sich sogar noch bei uns bewerben! Wir suchen jeden, der Lust hat, sich mit Eis machen, Servieren, Eis verkaufen, Geschirr spülen, oder anderen gastro-typischen Dingen zu beschäftigen. Vielleicht erfahrt ihr die angesprochenen Veränderungen also durch euch selbst?!…
Vorkenntnisse sind nicht zwingend erforderlich, aber auch alles andere als hinderlich. Hierzu kommt ihr am besten auch in den Laden, oder schreibt uns eine Mail.
Jetzt noch ein Eintrag aus meinem Tagebuch, bevor mir die relevanten Ideen ausgehen:
Heute habe ich über mich gelernt, dass egal wie doof die Gäste zu mir sind, es nur in meinem Kopf passiert. Ich lächle und erzähle denen, dass ich keinen guten Tag habe, aber dankbar bin, trotzdem hier sein zu können. Dafür ernte ich ein Lächeln und ein Augenrollen – nichts Unübliches. Ich bin müde der Selbstreflexion. Morgen komme ich nackt zur Arbeit und überlasse den Rest der Zeitung. Das Leben ist gut.
Fun fact: von einem der 3 Typen auf dem Bild stammt der Tagebucheintrag 🙂
Danke.